Buster Keaton – Seven Chances

#StummfilmKonzertimBallhaus Nr.10

So. 29. März | 19:30 | Ballhaus Wedding

 


SEVEN CHANCES, USA 1925

Von und mit Buster Keaton
Buch: Clyde Bruckman, Jean Havez

16mm-Filmkopie, ca. 60 Minuten (+ 20 min Vorfilm)

 

Buster Keatons grandiose Groteske über die Tücken des Geldes und dessen Auswirkung auf den Heiratswillen tausender Frauen: Busters Firma ist finanzieller Bredouille. Doch just kündigt sich ein rettendes Erbe an. Unter eine Bedingung: Um das Erbe anzutreten, muss noch rasch geheiratet werden - bis 7 Uhr abends an seinem 27. Geburtstag, welcher natürlich ausgerechnet heute ist! Auf die Schnelle eine Frau zu finden, gestaltet sich zunächst schwierig, wird am Ende aber zu Fluch und Flucht, als eine wahre Lawine heiratswilliger Damen über ihn hereinbricht. Kann er da die richtige noch finden?

 

Regisseur Keaton zieht alle Register von subtil bis grotesk und gönnte sich für diesem Film sogar eine Farbsequenz im 2-Farb-Technicolor!
Den stummen Klassiker begleitet, nebst passendem Vorprogramm, Stummfilmpianist Richard Siedhoff live am Flügel, während der Film durch den historischen 16mm-Projektor rattert.

 

Im Ballhaus Wedding erwachen die 20er Jahre zu neuem Leben. Bei unserem 10. Stummfilm-Konzert im schönsten Ballhaus Berlins kann der Stummfilm wieder so erlebt werden, wie er ursprünglich aufgeführt wurde: nicht stumm, sondern als ein musikalisches Erlebnis aus Bild und Ton.

 

So. 29. März 2026, 19:30 Uhr

Ballhaus Wedding | Berlin

TICKETS

VVK 15 € I Abendkasse 18 €

Eine Stummfilm-Vorführung mit Live-Klavierbegleitung.

Am Flügel: Richard Siedhoff | Einführung: Christopher Scholz

LAUFENDE BILDER E.V. | METROPOLIS ORCHESTER BERLIN


Laufende Bilder e.V., Metropolis Orchester Berlin & Marc Hosemann präsentieren

BUSTER KEATON
-  STEAMBOAT BILL, JR.- 

live begleitet vom

METROPOLIS ORCHESTER BERLIN

Dirigent: Burkhard Götze

21. März 19:30 + 22. März 16:00 | THEATER IM DELPHI 

++ Filmkonzert mit dem METROPOLIS ORCHESTER BERLIN, MARC HOSEMANN und ALINE VON DRATELN ++

Marc Hosemann & das Metropolis Orchester Berlin feiern Buster Keaton!

 

TRAILER zum Filmkonzert

 

Seit 2025 gestaltet das METROPOLIS ORCHESTER BERLIN in Zusammenarbeit mit dem Verein Laufende Bilder e.V. eine eigene Filmkonzertreihe im Theater im Delphi, die sich beim Publikum größter Beliebtheit erfreut. Nach zwei Klassikern des Weimarer Kinos steht diesmal BUSTER KEATON im Focus.

Steamboat Bill, Jr.“ (1928) ist eine der großartigsten Buster-Keaton-Comedies. Es war der letzte Film, den Keaton unabhängig produzierte, bevor er gezwungen war, sich MGM anzuschließen – ein Schritt, der seine Kreativität stark einschränkte und seine beeindruckende Reihe von Kurz- und Spielfilm-Komödien beendete, die er fast ein ganzes Jahrzehnt lang in Eigenregie geschaffen hatte. Der Film enthält den wahrscheinlich gefährlichsten Stunt der Filmgeschichte. Die gesamte Fassade eines zweistöckigen Hauses stürzt auf Buster Keaton, der nur dank seiner Position direkt unter einem offenen Fenster überlebt.  Das alles ohne irgendwelche Kameratricks und unter höchster Lebensgefahr. In dem Stummfilmklassiker von 1928 muss der schmächtige, vom College kommende Sohn eines rauen Kapitäns beweisen, dass er das Zeug zum Flussbootfahrer hat, und rettet während eines gewaltigen Wirbelsturms seinen Vater sowie seine Geliebte. Das METROPOLIS ORCHESTER BERLIN unter der Leitung von Burkhard Götze spielt live dazu eine mitreißende Musik voller Witz und Esprit, die von Stummfilmmusikerlegende Robert Israel exklusiv für das Orchester eingerichtet wurde.

 

Präsentiert wird der Abend diesmal von Filmpate und passioniertem Keaton Fan Marc Hosemann. Im Gespräch mit Moderatorin Aline von Drateln wird er über seine Liebe zum „Mann, der niemals lachte“ erzählen und nebenbei auch seinen eigenen kleinen Stummfilm „Koks Jedentag geht zur Arbeit“ (2017) vorstellen.


 

Das Filmkonzert entsteht in enger Kooperation mit dem ERNST LUBITSCH PREIS und dem Club der Filmjournalisten Berlin e. V.

 

Datum: 

Sa. 21. Mrz | 19:30 Uhr
So. 22. Mrz | 16:00 Uhr

Ort: Theater im Delphi

Ticketpreise: 35€ / 29€

Film: Steamboat Bill, Jr. von Charles Reisner and Buster Keaton, USA 1928

Filmmusik: Robert Israel

Live-Musik: Metropolis Orchester Berlin unter der Leitung von Burkhard Goetze



Laufende Bilder e.V., Metropolis Orchester Berlin & Armin Mueller-Stahl präsentieren

CALIGARI AM CALIGARIPLATZ
-  Das Cabinet des Dr. Caligari (1920) - 

live begleitet vom

METROPOLIS ORCHESTER BERLIN

Dirigent: Burkhard Götze

22. Nov. 2025 | 19:30 | THEATER IM DELPHI 

++ Filmkonzert mit dem METROPOLIS ORCHESTER BERLIN, DIETER KOSSLICK und KNUT ELSTERMANN ++

Der Klassiker des expressionistischen Films kehrt zurück an der Ort seiner Entstehung: die ehemalige Filmstadt Weißensee!

 

Der Inbegriff des expressionistischen Films und gleichzeitig sein ultimativer Höhepunkt ist Robert Wienes DAS CABINET DES DR.CALIGARI. Entstanden 1920 in den Ateliers der Filmstadt Weißensee ist er ein Ausdruck seiner Zeit, ein Kunstwerk der Reflexion über Krieg und Nachkriegszeit. Die originale Musik von Giuseppe Becce (1920) trug wesentlich zum Durchbruch des Films bei, nachdem die Premiere mit einer anderen Musik zunächst wenig Erfolg hatte. Becces Musik wurde in den 1980er Jahren rekonstruiert. Mit Hilfe des Filmmuseums Düsseldorf konnte der Dirigent Burkhard Götze diese Musik wieder ausfindig machen und neu editieren. Richard Siedhoff hat sie perfekt mit der neuen 4K|Ultra HD-Restaurierung der Murnau Stiftung synchronisiert.

Unweit des Entstehungsorts des Films, am heutigen Caligariplatz, erlebt diese Musik nun mit dem Metropolis Orchester Berlin unter Burkhard Götze seine Berlin Premiere.

 

Filmpate und Berlinale-Urgestein Dieter Kosslick wird im Gespräch mit Knut Elstermann einen besonderen Einblick in seine persönliche Beziehung zu Caligari geben. Die Schirmherrschaft für dieses Projekt hat Kino-Legende Armin Mueller-Stahl übernommen.

 

Filmkonzert zum Jubiläum

Datum: 22. Nov. 2025 | 19:30 Uhr

Ort: Theater im Delphi

Ticketpreise: 35€ / 29€

Film: Das Cabinet des Dr. Caligari von Robert Wiene, D 1920

Filmmusik: Giuseppe Becce

Live-Musik: Metropolis Orchester Berlin unter der Leitung von Burkhard Goetze
Das Cabinet des Dr. Caligari (1920), ein Film aus dem Bestand der Murnau-Stiftung (www.murnau-stiftung.de) in Wiesbaden



ASPHALT

Stummfilm von Joe May von 1929
Im Rahmen des Film+Musikfest Bielefeld 2025

live begleitet vom

METROPOLIS ORCHESTER BERLIN

Dirigent: Burkhard Götze

2. Nov. 2025 | 17:00 | RUDOLF OETKER HALLE

 

 

 

Wachtmeister Holt erwischt eine verführerisch schöne Frau beim Juwelendiebstahl, verliebt sich in sie und gerät schließlich selbst unter Mordverdacht. Vom eigenen Vater, einem Polizisten, verhaftet, wird er schließlich doch noch gerettet …

 

Der Regisseur Joe May verließ sich in dieser späten Stummfilmproduktion nicht auf die visuelle Kraft der Realität des mondänen Berlin, sondern baute mit höchstem Aufwand und visueller Raffinesse in der Babelsberger Studiokulisse eine luxuriöse Einkaufsstraße nach. Mit eleganten Kamerafahrten und einer ausgeklügelten Lichtregie schuf er ein Meisterwerk zwischen Spätexpressionismus und neuer Sachlichkeit.

 

«Da wird die Staatsgewalt erfreulich korrumpiert durch Eleganz, durch Pelze, durch gleißende Stoffe, durch samtene Atmosphäre in einem Boudoir und Blicke unter künstlichen Wimpern. Man spürt: es sind die Augen, die verführt werden müssen. Für die bürgerliche Innerlichkeit muss das Kino, wenigstens in seinen Anfängen, eine ernste Gefahr gewesen sein.» (Frieda Grafe/Enno Patalas 1969) 

Asphalt (1929)
🎥 Regie: Joe May
🖋️ Drehbuch: Joe May, Hans Székely, Rolf E. Vanloo
🎞️ Kamera: Günther Rittau
🏢 Produktion: UFA (Universum-Film AG)
Hauptdarsteller: Gustav Fröhlich, Betty Amann, Albert Steinrück, Else Heller, Hans Adalbert Schlettow
🎶 Musik: Karl-Ernst Sasse
🏛️ Uraufführung: 11. März 1929, Ufa-Palast am Zoo, Berlin
⏱️ Länge: ca. 90 Minuten

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Ausstellungseröffnung im Bundesarchiv
„Habe ich den Film erfunden? – Max Skladanowsky: Pionier, Visionär & Hochstapler"

++ Das Wintergartenprogramm vom 1. November 1895 ++
Die erste Filmmusik der Welt zur Ausstellungseröffnung live gespielt vom

METROPOLIS ORCHESTER BERLIN

zu den restaurierten Skladanowsky-Filmen.

 

Dirigent: Burkhard Götze

30. Oktober 2025 | 19:00 | Bundesarchiv Berlin

 

Vor 130 Jahren, am 1. November 1895, zeigten die Brüder Max und Emil Skladanowsky zum ersten Mal ihre „Lebenden Bilder“ vor einem öffentlichen Publikum im Berliner Varietétheater Wintergarten. Zu diesem Jubiläum macht das Bundesarchiv den umfangreichen Nachlass der Skladanowskys zugänglich. Vom 31. Oktober 2025 bis 23. Dezember 2026 präsentiert es im Benutzungszentrum Berlin-Lichterfelde Filme, Geräte, Dokumente, Fotografien und weitere Fundstücke in der Ausstellung „‚Habe ich den Film erfunden?’ Max Skladanowsky – Pionier, Visionär & Hochstapler“.

 

 

Max Skladanowsky gilt, nicht ganz unumstritten, als deutscher Erfinder des Films. Ihm gelang mit seinem „Wintergartenprogramm“ am 1. November 1895 im Berliner Varieté Wintergarten vor zahlendem Publikum die erste öffentliche Filmvorführung in Europa.

Gedanken an den 1. November 1895 lassen die Herzen von Cineasten und Filmenthusiasten höherschlagen, denn die Vorstellung, dass das erste Mal in der Geschichte bewegte oder laufende Bilder einem zahlenden Publikum in einem großen Theaterraum vorgeführt wurden, markiert zweifellos den Anfang des Kinos. Doch auch in musikalischer Hinsicht dürfte dieses Datum ein Markstein sein, der in der
Musikwissenschaft bisher kaum Beachtung fand. Ganz offensichtlich hat es hier Bemühungen gegeben, das Skladanowsky-Ereignis im Berliner Wintergarten auch mit einer besonderen Musik auszustatten, die kurzen Filme musikalisch zu untermalen bzw. zu illustrieren und mit dem „Großen Wintergartenorchester“ live zur Projektion aufzuführen. Und so hat man damit gewissermaßen – und möglicherweise völlig unbeabsichtigt – den Grundstein der Filmmusik gelegt.

 

 

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"Der Rosenkavalier"
Ein Stummfilm 
von Robert Wiene

live begleitet vom

METROPOLIS ORCHESTER BERLIN

Dirigent: Burkhard Götze

28. August 2025 | 21:00 | Museuminsel Berlin

 

Das Metropolis Orchester Berlin spielt die Musik von Richard Strauss, die von Tom Kemp bearbeitet wurde. 

 

 

Die erste Verfilmung der berühmten Richard-Strauss-Oper nach dem Libretto von Hugo von Hofmannsthal spielt in Wien zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Während der kriegsbedingten Abwesenheit ihres Mannes pflegt die Ehefrau des Feldmarschalls Fürst Werdenberg ein Liebesverhältnis mit dem deutlich jüngeren Octavian. Fast fliegt die Affäre auf, als der Vetter der Marschallin, Baron Ochs von Lerchenau, überraschend zu Besuch kommt. Verkleidet als Kammerzofe entkommt Octavian der peinlichen Situation. Um das Single-Dasein ihres finanziell klammen Vetters zu beenden, bringt ihn die Marschallin mit der ebenso jungen wie vermögenden Sophie zusammen. Octavian wird als Ochsens Brautwerber (ein sog. Rosenkavalier) zu Sophie geschickt. Als sich Octavian und Sophie ineinander verlieben, kommt es zum Konflikt: denn Baron Ochs besteht auf Erfüllung des Heiratsversprechens. Octavian sinnt auf eine List, die eine Kette von Verwechslungen, Intrigen und überraschenden Wendungen in Gang setzt.

 

DER ROSENKAVALIER entstand als Zusammenarbeit von Robert Wiene (DAS CABINET DES DR. CALIGARI), Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss, um dessen bekannteste Oper auch für das Kinopublikum aufzubereiten. Richard Strauss arrangierte für den Film seine Opernmusik rein instrumental und komponierte einige Passagen neu dazu. Die stürmisch gefeierte Premiere des Films fand am 10. Januar 1926 in der Dresdner Semperoper statt, dirigiert von Richard Strauss persönlich und am gleichen Ort, wo seine Oper fünfzehn Jahre zuvor uraufgeführt worden war.

 

Es erwartet Sie ein unvergesslicher Abend vor beeindruckender Kulisse der Museumsinsel!

 

 

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Buster Keaton – The Navigator

#StummfilmKonzertimBallhaus Nr.8

So. 04. Mai | 19:30 | Ballhaus Wedding

 

THE NAVIGATOR, USA 1924

Regie: Buster Keaton

Mit Buster Keaton und Kathryn McGuire

16mm-Filmkopie, ca. 71 Minuten (+ 25 min Vorfilm)

 

Ein Meisterwerk der 'Sachlichen Komödie' von Buster Keaton. Die erfindungsreiche Komödie um zwei reiche Nichtstuer, die sich nach turbulenten Verwicklungen nur zu zweit auf einem verlassenen Ozeanriesen wiederfinden, wurde zu einem unvergleichlicher Pas de deux der Geschichte der Grotesk-Filme. Surreale Pointen, halsbrecherische Stunts und eine der ersten Unterwassersequenzen der Filmgeschichte hoben den Filmemacher Keaton mit »The Navigator« in den Olymp der erfolgreichsten Filmkomiker seiner Zeit.

Der Vorfilm »THE BOAT« (1922) zeigt Buster Keaton ebenfalls auf einer abenteuerlichen Seereise - mit Badewanne als Rettungsboot, Schnitzel zum Löcherstopfen und der ganzen Familie im Gepäck.

Beide Filme werden von Stummfilmpianiast Richard Siedhoff live am Flügel begleitet und mit ratternden 16mm-Projektor vorgeführt. 

 

Im Ballhaus Wedding erwachen die 20er Jahre zu neuem Leben. Bei unserem 8. Stummfilm-Konzert im schönsten Ballhaus Berlins kann der Stummfilm wieder so erlebt werden, wie er ursprünglich aufgeführt wurde: nicht stumm, sondern als ein musikalisches Erlebnis aus Bild und Ton.

So. 04. Mai 2025, 19:30 Uhr

Ballhaus Wedding | Berlin

TICKETS

VVK 15 € I Abendkasse 18 €

Eine Stummfilm-Vorführung mit Live-Klavierbegleitung.

Am Flügel: Ekkehard Wölk | Einführung: Christopher Scholz

LAUFENDE BILDER E.V. | METROPOLIS ORCHESTER BERLIN



Laufende Bilder e.V., Metropolis Orchester Berlin & Volker Schlöndorff präsentieren

100 JAHRE MURNAUS LETZTER MANN
-  Der Film, der das Kino veränderte - 

live begleitet vom

METROPOLIS ORCHESTER BERLIN

Dirigent: Burkhard Götze

23. März. 2025 | 18:00 | THEATER IM DELPHI

 

Selten hat ein Filmwerk so viel Einfluss in der Film- und Mediengeschichte hinterlassen wie F. W. Murnaus genialer Stummfilm DER LETZTE MANN von 1924. Die ergreifende Tragikomödie um einen alternden Hotelportier, umwerfend gespielt vom noch jungen Emil Jannings, revolutionierte die Filmsprache durch ungeahnt vielseitige („entfesselte“) Kamerabewegungen und den Verzicht auf Texttafeln. Kein geringerer als Alfred Hitchcock, der den Dreharbeiten beiwohnte, bezeichnete den LETZTEN MANN als den perfekten Film. Das visuelle Spektakel mit aufwendigen Bauten, raffinierten Filmtricks und stilisierten Bildern fesselt auch nach 100 Jahren noch genauso, wie es einst Hollywood nachhaltig beflügelte.

Die optische Komposition wird durch die kongeniale musikalische Komposition von Richard Siedhoff, live gespielt vom Metropolis Orchester Berlin unter Burkhard Götze, zu einem berauschenden Konzert-Film-Erlebnis. Siedhoffs Neukomposition changiert zwischen Romantik, Moderne, Jazz- und Tango-Einflüssen und macht aus dem Film eine packende Satire über die gestürzte Monarchie im Schatten der Goldenen 20er Jahre. Regie-Legende Volker Schlöndorff hat die Schirmherrschaft für dieses Projekt

übernommen.

 

Filmkonzert zum Jubiläum

Datum: 23. März 2025 | 18:00 Uhr

Ort: Theater im Delphi

Ticketpreise: 27€ / 35€

Film: Der letzte Mann von F. W. Murnau, D 1924

Filmmusik: Richard Siedhoff (2018)

Live-Musik: Metropolis Orchester Berlin unter der Leitung von Burkhard Goetze
Der Letzte Mann (1924), ein Film aus dem Bestand der Murnau-Stiftung (www.murnau-stiftung.de) in Wiesbaden




Stan & Ollie – Die besten Kurzfilme mit Live-Musik

#StummfilmKonzertimBallhaus Nr.7

So. 16. März | 18:00 | Ballhaus Wedding

 


Im Ballhaus Wedding erwachen die 20er Jahre zu neuem Leben. Bei unserem 7. Stummfilm-Konzert im schönsten Ballhaus Berlins kann der Stummfilm wieder so erlebt werden, wie er ursprünglich aufgeführt wurde: nicht stumm, sondern als ein musikalisches Erlebnis aus Bild und Ton.

In Kooperation mit dem Metropolis Orchester Berlin und dem Laufende Bilder e.V. präsentiert das Ballhaus Wedding die vier besten Kurzfilme des legendären Slapstick-Duos:

WE FAW DOWN, WRONG AGAIN, LIBERTY und BIG BUSINESS.

Im szenischen Ambiente des Ballhauses, begleitet auf dem Flügel vom Pianisten Ekkehard Wölk und mit einer Einführung durch den Stummfilm-Experten Christopher Scholz, erwartet euch ein außergewöhnliches Ereignis an einem einzigartigen Ort.

 

So. 16. Februar 2025, 18:00 Uhr

Ballhaus Wedding | Berlin

Eine Stummfilm-Vorführung mit Live-Klavierbegleitung.

Am Flügel: Ekkehard Wölk | Einführung: Christopher Scholz

LAUFENDE BILDER E.V. | METROPOLIS ORCHESTER BERLIN


Laufende Bilder e.V., Metropolis Orchester Berlin & Volker Schlöndorff präsentieren

100 JAHRE MURNAUS LETZTER MANN
-  Der Film, der das Kino veränderte - 

live begleitet vom

METROPOLIS ORCHESTER BERLIN

Dirigent: Burkhard Götze

3. Janaur. 2025 | 19:30 | THEATER IM DELPHI

 

Selten hat ein Filmwerk so viel Einfluss in der Film- und Mediengeschichte hinterlassen wie F. W. Murnaus genialer Stummfilm DER LETZTE MANN von 1924. Die ergreifende Tragikomödie um einen alternden Hotelportier, umwerfend gespielt vom noch jungen Emil Jannings, revolutionierte die Filmsprache durch ungeahnt vielseitige („entfesselte“) Kamerabewegungen und den Verzicht auf Texttafeln. Kein geringerer als Alfred Hitchcock, der den Dreharbeiten beiwohnte, bezeichnete den LETZTEN MANN als den perfekten Film. Das visuelle Spektakel mit aufwendigen Bauten, raffinierten Filmtricks und stilisierten Bildern fesselt auch nach 100 Jahren noch genauso, wie es einst Hollywood nachhaltig beflügelte.

Die optische Komposition wird durch die kongeniale musikalische Komposition von Richard Siedhoff, live gespielt vom Metropolis Orchester Berlin unter Burkhard Götze, zu einem berauschenden Konzert-Film-Erlebnis. Siedhoffs Neukomposition changiert zwischen Romantik, Moderne, Jazz- und Tango-Einflüssen und macht aus dem Film eine packende Satire über die gestürzte Monarchie im Schatten der Goldenen 20er Jahre.

Regie-Legende Volker Schlöndorff - Schirmherr des Abends - wird im Gespräch mit Knut Elstermann eine besondere Einführung und einen Einblick in seine ganz persönliche Beziehung zum Film geben.

 

Filmkonzert zum Jubiläum

Datum: 3. Januar 2025 | 19:30 Uhr

Ort: Theater im Delphi

Ticketpreise: 27€ / 35€

Film: Der letzte Mann von F. W. Murnau, D 1924

Filmmusik: Richard Siedhoff (2018)

Live-Musik: Metropolis Orchester Berlin unter der Leitung von Burkhard Goetze



Musikproduktion für ARTE der Filmmusik für Lubitschs Die Bergkatze

 

Wir hatten die schöne Aufgabe, in November 2024, an einer großartigen Musikproduktion von 2eleven music film für Arte zu arbeiten!

Für Lubitschs Stummfilmkomödie "Die Bergkatze" haben wir die fantastische Filmmusik von Marco Dalpane aufgenommen. Das Ergebnis ist im kommenden Jahr unter der Rubrik Stummfilm auf ARTE auf Arte zu sehen.

Ein riesiges Dankeschön an Thomas Schmölz für diese Zusammenarbeit und an das gesamte Team des Traumton Studios.

 



THE MARRIAGE CIRCLE
Im Rahmen des Film+Musikfest Bielefeld 2024

live begleitet vom

METROPOLIS ORCHESTER BERLIN

Dirigent: Burkhard Götze

3. Nov. 2024 | 17:00 | RUDOLF OETKER HALLE

 

Dieses Jahr präsentierten wir beim Film+MusikFest Bielefeld Ernst Lubitschs Stummfilmkomödie The Marriage Circle mit der großartigen Filmmusik von Helmut Imig, gespielt von unserem Metropolis Orchester Berlin, das diesmal in einer größeren Besetzung auftreten wird. Imigs Partitur zeichnet sich durch Raffinesse und tiefgehendes musikalisches Verständnis aus. Sie enthält Musik von Debussy, Ravel, Poulenc, Schostakowitsch und Verdi sowie das Lied von Grieg, das im Film eine besondere Rolle spielt.



ERNST-LUBITSCH-PREISVERLEIHUNG 2024
Gala zum Ernst Lubitsch Preis 2024 im ZOO PALAST

live begleitet vom

METROPOLIS ORCHESTER BERLIN

Dirigent: Burkhard Götze

25. August 2024 | 12:00 | ZOO PALAST

 

 

 Die diesjährige Verleihung des Ernst-Lubitsch-Preises an Marc Hosemann für seine schauspielerische Leistung in „Sophia, der Tod und ich“ findet am Sonntag, den 25. August 2024 im Rahmen einer Matinee (Veranstaltungsbeginn 12 Uhr, Einlass ab 11:00 Uhr) im Zoo Palast statt. Neben dem Hauptpreis wird der Club der Filmjournalisten in diesem Jahr den Regisseur Radek Wegrzyn mit dem „Sonderpreis für Menschlichkeit“ für seine Dokumentation „Miss Holocaust Survivor“auszeichnen.

 

Wir freuen uns sehr, die Verleihung diesmal mit dem Metropolis Orchester Berlin zu veranstalten. Unter der Leitung von Burkhard Götze wird nicht nur Ernst Lubitschs restaurierter Komödienklassiker „Kohlhiesels Töchter“, sondern auch das gesamte Programm musikalisch begleitet, was der Veranstaltung einen besonderen feierlichen Rahmen verleihen wird.


"Kohlhiesels Töchter"
Eine Stummfilmkomödie 
von Ernst Lubitsch

live begleitet vom

METROPOLIS ORCHESTER BERLIN

Dirigent: Burkhard Götze

23. August 2024 | 21:00 | Museuminsel Berlin

 

Es spielen folgende Stummfilmstars: Henny Porten, Emil Jannings und Gustav von Wangenheim

 

Neukomposition von 

Florian C. Reithner (2024)

 

KOHLHIESELS TÖCHTER basiert auf einer bayerischen Volkstheatervariante von Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“. Den bäuerlichen Schwank verwandelte Lubitsch in eine slapstickhaft überdrehte Filmkomödie voller derber Späße und frivoler Anspielungen. Auf die ihm eigene Art werden von Lubitsch ethnische wie geschlechtsspezifische Stereotype persifliert und damit ad absurdum geführt. Bayerische Folklore erscheint als pures Klischee, tradierte Geschlechterrollen sind der Lächerlichkeit preisgegeben. Neben Henny Porten, einem der ersten Filmstars des deutschen Kinos, der in einer Doppelrolle glänzt, tragen Emil Jannings und Gustav von Wangenheim zum Gelingen des Films bei. KOHLHIESELS TÖCHTER wurde Lubitschs kommerziell erfolgreichster Film vor seinem Wechsel nach Hollywood.

 

Die UFA Filmnächte zeigen KOHLHIESELS TÖCHTER in der von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung mit Unterstützung von Bertelsmann digital restaurierten Fassung.

Musikalisch begleitet wird der Film vom Metropolis Orchester Berlin mit einer im Auftrag der UFA Filmnächte erstellten Neukomposition von Florian C. Reithner.


"Menschen am Sonntag"
Ein Klassiker der Stummfilm-Ära

nach dem Drehbuch von Billy Wilder

So. 30. Juni | 19:30 | Ballhaus Wedding

 

Präsentiert von Metropolis Orchester Berlin, Laufende Bilder e.V. und dem Ballhaus Wedding.

 

»Menschen am Sonntag«

live begleitet von Richard Siedhoff

Deutschland 1929, ca. 74 min + Vorfilm 

Regie: Robert Siodmak

Drehbuch: Billy Wilder

 

Ein Sommertag in Berlin, 1929: Vier junge Leute fahren zum Wannsee, flirrende Sommerluft, Wald und Wasser, eine Bootsfahrt, ein Picknick - kleine Alltagsfluchten voller Erwartung, Lebens- und Liebeslust, zumindest bis das Wochenende vorbei ist.

 

Menschen am Sonntag ist ein authentisches, modernes Portrait der Metropole Berlin und ihrer jungen Bewohner Ende der 1920er Jahre. Ausgedacht im Romanischen Café, wurde der Film mit Laiendarstellern und einfachsten Mitteln gedreht; immer wieder mussten die Dreharbeiten wegen Geldmangels unterbrochen werden. Das jugendliche Gemeinschaftswerk der späteren Hollywood-Regisseure Robert Siodmak, Edgar G. Ulmer und Billy Wilder war einer der ersten Independent-Filme und galt schnell als »herausragendes Werk der deutschen Stummfilm-Avantgarde.  

Mehr Infos und Tickets -


Buster Keatons Liebeskomödie

»THE CAMERAMAN«

17. MÄRZ | 18:00 | Ballhaus Wedding

 

Präsentiert von Metropolis Orchester Berlin, Laufende Bilder e.V. und dem Ballhaus Wedding.

 

»THE CAMERAMAN«

USA 1928, ca. 70 min + Vorfilm (20 min.)

Regie: Edward Sedgwick, Buster Keaton

Kamera: Elgin Lessley

mit Buster Keaton, Marceline Day, Harold Goodwin, Sidney Bracey, Harry Gribbon

 

16mm-Filmkopie

 

Dieser wunderschöne Liebeskomödie, die noch über Jahre Pflichtlektüre für die Drehbuchautoren bei MGM war, gehört zu den schönsten Werken Buster Keatons.

Straßenfotograf Buster versucht sich aus Liebe zur jungen Sekretärin Sally als Wochenschau-Kameramann. Zunächst erfolglos stolpert er von einem Missgeschick ins nächste. Doch dank eine Straßenschlacht in Chinatown und eines kleinen Äffchens im Matrosenanzug gelingt es ihm schließlich, sich zu beweisen, den Nebenbuhler auszuschalten, das Leben der angebeteten zu retten und ihr Herz zu erobern.

»THE CAMERAMAN« ist Keatons erster Film für den Studioriesen MGM und gleichzeitig der letzte, bei welchem er sich künstlerisch noch durchsetzten konnte. Man zwang Keaton ein Drehbuch auf und 22 eifrige Autoren fielen über das eingespielte Team her. Doch Keaton flüchtet nach New York, warf das in acht Monaten entstandene Drehbuch weg und improvisierte mit seinem Team in gewohnter Manier. Schließlich trägt der Film doch noch die Handschrift Keatons und wurde einer seine größten Erfolge.

 

Mehr Infos und Tickets -


7th anniversary of the Metropolis Orchester Berlin

 10. Januar 2024

Heute vor 7 Jahren traten wir als METROPOLIS ORCHESTER BERLIN das erste Mal vor ein begeistertes Publikum im Berliner Kino Babylon. Damit erfanden wir die Kinomusik der Stummfilmzeit und die Tradition der Kino-Orchester neu und übersetzten sie ins 21. Jahrhundert. 7 neu entstandene Stummfilm-Scores ließen wir seitdem das erste Mal erklingen, zwei DVD Produktionen, eine Doppel-CD/LP und ein Musikvideo. Zusammenarbeit mit Filmlegenden und Auftritte bei den großen (Stumm)Filmfestivals liegen hinter uns. Wir sind als DAS Kino-Orchester eine echte Institution geworden, welches sogar Nachahmer gefunden hat!

❤ An dieser Stelle wollen wir DANKE sagen an all die vielen wunderbaren Menschen die uns auf unserem Weg begleitet haben. Stellvertretend dafür seien genannt:

Volker Schlöndorff, Armin Mueller-Stahl, Fritzi Haberlandt , Henk Handlogten, Gesine Cukrowski, Friedemann Beyer, Stummfilmpianist Richard Siedhoff , Florian C. Reithner, Sebastian Krämer, Manuel Rösler,  Robert Israel, Helmut Imig, Heinz Walter Florin, Else Edelstahll, Arne Krasting Knut Elstermann, Werner Sudendorff, Philipp Stiasny, Volker Kufahl, Nina Goslar, Lothar Prox, Sylvia Bleßmann, Ballhaus Wedding Jadu Laciny , Martin Betz, POLA NEGRI, UFA Filmnächte, ZOO PALAST Berlin, Theater im Delphi, Scharoun Theater Wolfsburg, Film+MusikFest Bielefeld, Internationale Bonner Stummfilmtage, Filmkunstfest MV , Internationales Filmfestival Braunschweig, EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE, Murnau-Stiftung, Filmmuseum München, Deutsche Kinemathek, Filmmuseum Düsseldorf, Cinefest - Internationales Festival des deutschen Film-Erbes, Bohème Sauvage, Stummfilm Magazin, 35 Millimeter - Das Retro Filmmagazin, Tagesspiegel, radioeins, Abendschau rbb, zitty Berlin ZDF, Laufende Bilder e.V., u.v.a.


WO IST COLETTI? (1913)

live begleitet vom

METROPOLIS ORCHESTER BERLIN

Dirigent: Burkhard Götze

24. August 2023 | 21:00 | Museuminsel Berlin

 

Regie - Max Mack.

Es spielen die Stars ihrer Zeit: Hans Junkermann, Magde Lessing, Heinrich Peer, Anna Müller-Lincke u.a.

 

Neukomposition von 

Richard Siedhoff (2023)

 

Eine der ersten Detektivgeschichten der deutschen Filmgeschichte als Uraufführung einer durch die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung digital restaurierten Fassung: Max Macks Kriminalkomödie WO IST COLETTI? aus dem Jahr 1913, in der das pulsierende Berlin der Kaiserzeit sich auf die Suche nach einem in diversen Verkleidungen steckenden Detektiv begibt. 

 

Die Musik zum Film liefert das Metropolis Orchester Berlin nach einer Neukomposition von Richard Siedhoff. 

 

Es erwartet Sie ein heiterer und unvergesslicher Abend vor beeindruckender Kulisse der Museumsinsel!

 

 

Mehr Infos und Tickets -

 

 


Buster Keatons Meisterwerk

»THE GENERAL«

25. Juni | 19:30 | Ballhaus Wedding

 

Präsentiert von Metropolis Orchester Berlin, Laufende Bilder e.V.  und dem Ballhaus Wedding.

 

Berlin, 25. Juni 2023 – Im Ballhaus Wedding erwachen die 20er Jahre zu neuem Leben. Beim dritten Stummfilm-Konzert in dem wunderschönen Berliner Ballhaus kann der Stummfilm so erfahren werden, wie er ursprünglich aufgeführt werden sollte: Als ein musikalisches Erlebnis aus Bild und Ton. Diesmal noch authentischer mit einem 16 mm Filmprojektor.

 

In Kooperation mit dem Laufende Bilder e.V. und dem Metropolis Orchester Berlin zeigt das Ballhaus Wedding Buster Keatons Meisterwerk „Der General“ aus dem Jahr 1926. Im szenischen Ambiente des Ballhauses begleitet Pianist Richard Siedhoff die Vorführung auf dem Flügel. Stummfilm-Experte Christopher Scholz führt fachkundig in den Film ein. Ein außergewöhnliches Ereignis an einem einzigartigen Ort.

 

Über den Film:»DER GENERAL«

Antikriegs-Komödie, USA 1926. Regie: Buster Keaton, Clyde Bruckman mit Buster Keaton, Marion Mack, Joe Keaton u.v.a. ca. 80 min.

16mm-Kopie der OriginalfassungKeatons wichtigster Film floppte 1926 an den Kinokassen und wurde später zu einem der besten Filme aller Zeiten gekürt. Bis heute gilt er als authentischster Film über den Sezessionskrieg!

 

 

1861, der amerikanische Bürgerkrieg bricht aus. Johnnie Gray meldet sich sofort freiwillig -und wird abgelehnt, denn als Lokführer ist er wichtiger. Sehr zur Enttäuschung seiner großen Liebe Annabelle. Seine zweite große Liebe ist seine Lok, und die wird ihm kurzerhand von Feinden entführt. Zufällig darauf gekidnappt: Seine geliebte Annabelle - doch davon ahnt Johnny nichts. Und als er, der Verfolger seiner Lok schließlich zum Verfolgten wird, ist die nebenbei Gerettete nicht sonderlich hilfreich bei der Odyssee durch die feindlichen Linien. Aber Johnnie gewinnt dabei nicht nur das Herz der Angebeteten, sondern auch beiläufig die Schlacht am Rock River. Stummfilmpianist Richard Siedhoff präsentiert den Klassiker in analoger 16mm-Projektion und begleitet ihn kongenial mit seiner eigenen musikalischen Interpretation live. Eine Mischung aus Komposition und punktgenauer Improvisation, in welche auch die klassischen Bürgerkriegs-Melodien einfließen.»The General« entstand auf dem Höhepunkt von Buster Keatons Ruhm und gilt als einer der wichtigsten Komödien der Stummfilmgeschichte. Zudem enthält er den teuersten Take der ganzen Stummfilmgeschichte. Nach Einführung des Tonfilms fast vergessen, wurden die großen Filme der Stummfilmära ab den 50er Jahren wiederentdeckt. »The General« zähltseither aufgrund seiner stringenten Handlung und ambitionierten Bildgestaltung zu den bedeutendsten Stummfilmen der Filmgeschichte.

 

Ticketverkauf:

Ort: Ballhaus Wedding, Wriezener Straße 6, 13359 Berlin

VVK 12 € I Abendkasse 15 €

TICKETS

und an der Abendkasse

Homepage: https://www.ballhauswedding.de

E-Mail: [email protected]

 

 

 


VERGANGENE PROJEKTE:

Stummfilm mit Livemusik vom Metropolis Orchester Berlin

Im Januar 2023 finden in Leipzig, Dresden und Berlin Shows der besonderen Art statt. Das METROPOLIS ORCHESTER BERLIN spielt live zum Stummfilm Das Cabinet des Dr. Caligari, der in voller Länge gezeigt wird. Musikalisch untermalt wird dieser Horror-Klassiker durch die verloren geglaubte und seit Jahrzehnten nicht mehr aufgeführte Originalmusik von Guiseppe Becce, editiert von Burkhard Götze. Freunde des Stummfilms und Horror-Fans werden bei den Aufführungen gleichermaßen auf ihre Kosten kommen, wenn das erstklassige METROPOLIS ORCHESTER BERLIN den Bildern aus den 1920er Jahren neues Leben einhaucht.

 Besonderer Dank wird dem Schirmherrn der Konzerte ausgesprochen, diese übernimmt der international bekannte Schauspieler 

Armin Mueller-Stahl.

Unter Regie von Robert Wiene entstand 1920 dieser Klassiker des Horrorfilm-Genres. Mit Werner Kraus, Conrad Veidt und Friedrich Fehér in den Hauptrollen gilt dieser Film als Meilenstein der Filmgeschichte auf ihrem rasanten Weg zu neuen Methoden und Techniken.

Die Geschichte folgt einem Schlafwandler, welcher durch den Schausteller Dr. Caligari auf einem Jahrmarkt ausgestellt werden soll. Nachdem dies durch die Stadtverwaltung genehmigt wird, wird das „Cabinet“ als Attraktion des Jahrmarktes angekündigt. Noch vor Eröffnung geschieht ein rätselhafter Mord, dem bald weitere Bluttaten folgen. Die Polizei befragt verschiedene Verdächtige, zunächst laufen die Ermittlungen jedoch ins Leere. Wie sich herausstellt ergreift Dr. Caligari jede Nacht Besitz über Geist und Körper des Schlafwandelnden und lässt diese Morde ausführen. Diese Erkenntnis leitet die Ermittler in eine Irrenanstalt, wo der Film mit den Worten „Endlich begreife ich seinen Wahn. Er hält mich für jenen mystischen Dr. Caligari. Und nun kenne ich auch den Weg zu seiner Gesundung.“ endet.

DAS CABINET DES DR. CALIGARI (1920)

Regie:  Robert Wiene

Musik: Giuseppe Becce, bearbeitet von Lothar Prox

 

LEIPZIG - 07.01.2023

BERLIN - 23.01.2023

DRESDEN - 29.01.2023

Infos & Tickets

 

Veranstalter: Concertbüro Zahlmann GmbH


Ab Minute 53 könnt Ihr unseren wunderschönen Film DER BERG DES SCHICKSALS mit der fulminanten Musik von Florian C. Reithner nacherleben und uns sogar beim Spielen über die Schulter schauen.

 UFA FILMNÄCHTE

Kinomagie auf der Museumsinsel

 

DER BERG DES SCHICKSALS (1924)

Regie: Arnold Fanck

Musik: Florian C. Reithner

 

Live begleitet vom METROPOLIS ORCHESTER BERLIN 

Dirigent: Burkhard Götze

 

Am 24. August 2022 - 21:00

 

Mehr Infos und Tickets

 

Zum Film:

Niemandem ist es bislang gelungen, den majestätischen Guglia del Diavolo zu erklimmen - ihre steile Gipfelpartie gilt als unbezwingbar. Sein Vater (Hannes Schneider) hat es immer wieder versucht – und ist dabei umgekommen. Dafür möchte sein Sohn (Luis Trenker), der beste Kletterer Tirols, den Traum des Vaters erfüllen – und riskiert dabei regelmäßig sein Leben. Weil seine Mutter (Frida Richard) in ständiger Angst lebt, nach ihrem Mann auch den einzigen Sohn zu verlieren, verspricht er ihr, keine weiteren Besteigungsversuche der Teufelsspitze mehr zu unternehmen. Aber einer jungen Frau lässt der Guglia del Diavolo ebenfalls keine Ruhe: Hella (Erna Morena), die Jugendfreundin und Schülerin des Bergsteigers schaut stundenlang an den Felsmassen des Berges empor, um eine sichere Gipfelroute zu erkunden. Als sie meint, fündig geworden zu sein, versucht sie ihren Lehrer zu einer gemeinsamen Besteigung zu überreden. Der aber hält sich an das Versprechen, das er seiner Mutter gab. Enttäuscht macht sich Hella allein auf den Weg. Doch dann zieht ein Unwetter auf und die junge Kletterin gerät in Bergnot. In Todesangst um seine Tochter, ruft Hellas Vater den Bergsteiger zu Hilfe. Nun hat dieser keine Wahl mehr: Er muss sein Versprechen brechen und Hellas Leben retten...

 

 

Arnold Fanck (1889-1974) gilt als Erfinder des Bergfilms, ein Genre, das in den 1920er-Jahren rasch international an Popularität gewann: durch eindrucksvolle dokumentarische Aufnahmen der alpinen Hochgebirgswelt, die Fanck als Kulisse verwendete und quasi zur Hauptrolle in seinen Filmen erhob. Die schauspielerische Hauptrolle spielte Luis Trenker, der in DER BERG DES SCHICKSALS erstmals in einem Film zu sehen war.

BERG DES SCHICKSALS erstmals in einem Film zu sehen war.

 

 

METROPOLIS ORCHESTER BERLIN

S.Fries, M. Bosse-Platière, B. Götze, J-P Kappert GbR

 

Soldiner Str.18

13359 Berlin

Germany